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Begleitung bei Liebeskummer, Verlust,
Klärung von Familienthemen, 
Heilung bei Missbrauch in der Partnerschaft

Liebeskummer und Verlust

Trennungen, unerwiderte Liebe oder der Verlust eines nahestehenden Menschen können tiefe seelische Erschütterungen auslösen. Liebeskummer ist kein „vorübergehender Zustand“, sondern kann existenzielle Ängste, Selbstzweifel und starke innere Unruhe hervorrufen. Häufig werden dabei frühere Bindungserfahrungen aktiviert, die den Schmerz intensivieren und das Gefühl von Haltlosigkeit verstärken. Dabei ist es unerheblich, wie lange eine Beziehung gedauert hat. Auch kurze Begegnungen oder platonische Beziehungen können diese intensiven Gefühle auslösen.

Ich empfehle, Liebeskummer nicht zu unterschätzen. Er stellt einen erheblichen Stress für Körper und Psyche dar und ist in seiner Wirkung mit einer akuten seelischen Erschütterung vergleichbar. Kommen Kränkung, Beschämung, Schuldgefühle oder ein deutliches Ungleichgewicht von Geben und Nehmen hinzu, kann sich der Trauerprozess erheblich verlängern. In solchen Fällen besteht das Risiko, dass sich ernsthafte psychische Beschwerden entwickeln.

Eine professionelle Begleitung in dieser Phase des intensiven Schmerzes bietet Halt und Orientierung. Gemeinsam können Sie das Erlebte sortieren und verstehen, Ihren Selbstwert und Ihr Bindungssystem schützen und sich nicht alleine fühlen. Die Co-Regulation durch das Nervensystem eines mitfühlenden, professionellen Gegenübers wirkt stabilisierend und entlastend. Sie erhalten zudem hilfreiche Einordnung für das Verhalten des früheren Partners und können emotionale Belastungen lösen, bevor sie sich verfestigen.

Diese Form der Begleitung muss nicht langwierig sein. Oft handelt es sich um eine Kurztherapie, bei der bereits nach drei bis fünf Sitzungen eine deutliche Entlastung, mehr innere Ruhe und ein neuer Blick nach vorne möglich sind – ohne Angst und ohne emotionalen Ballast für zukünftige Beziehungen.

Klärung von Familienthemen

 

„Ich verstehe mich / meinen Partner nicht.“
„Wir streiten immer über dieselben Themen.“
„Mein Partner kümmert sich um nichts.“
„Meine Kinder rauben mir den letzten Nerv – ich kann nicht mehr.“

 

Wenn Sie im Leben anstehen und neue Impulse oder Klärung benötigen, kann ein Klärungsgespräch mit einem professionellen Gegenüber sehr entlastend und richtungsweisend sein.

Oft hilft es, den Partner oder die eigenen Kinder in einem anderen, realistischeren Licht zu sehen. Dazu gehört auch, mögliche Hintergründe wie ADHS, Angststörungen, Depressionen, Autismus oder andere psychische Belastungen zu erkennen und entsprechend einzuordnen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, anstatt dauerhaft gegen Widerstände anzukämpfen.

Entlastend wirkt vor allem die Erkenntnis, was ein Mensch tatsächlich leisten kann – und was nicht. Von jemandem dauerhaft etwas zu erwarten, wozu er oder sie nicht fähig ist, gleicht einer Selbstverletzung. Aussagen wie „Ich kann das ja auch“ oder „Ich musste da auch durch“ sind meist wenig hilfreich und verstärken Konflikte, statt sie zu lösen.

In der gemeinsamen Betrachtung auf einer erwachsenen Metaebene werden Dynamiken verständlich, Schuldzuweisungen relativiert und neue Handlungsspielräume sichtbar. An diesem Punkt sind oft mutige Entscheidungen notwendig – Entscheidungen, bei denen ich Sie unterstütze und Ihnen den Rücken stärke.

Nicht selten blockiert das sogenannte „innere Kind“ eine Trennung, weil alte Verletzungen, Ängste und frühere Verlusterfahrungen reaktiviert werden. Erst wenn diese inneren Anteile erkannt, verstanden und bearbeitet werden, wird eine Entscheidung möglich, die nicht aus Angst oder Abhängigkeit entsteht, sondern aus innerer Klarheit.

Ziel ist es, Entscheidungen zu treffen, mit denen innerer Friede, Selbstachtung und emotionale Stabilität entstehen – unabhängig davon, ob der Weg gemeinsam weitergeht oder sich neu ausrichtet.

p.s. oft finden Paare wieder auf einer anderen, erwachsenen Ebene zusammen, nachdem sie beschlossen haben, sich zu trennen, also unabhängig und erwachsen zu werden. 

Heilung nach Missbrauch in der Partnerschaft

Psychischer, emotionaler oder körperlicher Missbrauch hinterlässt tiefe Spuren. Betroffene verlieren oft das Vertrauen in sich selbst, ihre Wahrnehmung und ihre Grenzen. Scham, Schuldgefühle und Angst können dazu führen, dass das Erlebte lange verdrängt oder bagatellisiert wird.

In der therapeutischen Arbeit steht die Wiederherstellung von Sicherheit, Selbstwert und innerer Stabilität im Mittelpunkt. Ziel ist es, das Erlebte behutsam zu verarbeiten, die eigene Wahrnehmung zu stärken, Grenzen wieder spürbar zu machen und die Fähigkeit zu gesunden Beziehungen neu aufzubauen.

Die Herangehensweise ähnelt einer Traumatherapie, zielt aber vor allem auf den Aufbau von Selbstwert, Überwindung von Angst, Kontakt zur eigenen Intuition und Ressourcen und einer neuen Identität ab. 

Ziel der Begleitung

Ziel ist es, emotionale Verletzungen zu integrieren, Bindungs- und Beziehungsmuster zu verstehen und wieder Zugang zu Selbstvertrauen, Würde und innerer Sicherheit zu finden. So entsteht die Grundlage für authentische Beziehungen – zu anderen und zu sich selbst.

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