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Depression & Burnout - tiefenpsychologische Behandlung

Was ist eine Depression?

Eine Depression ist mehr als nur traurige Stimmung oder ein „schlechter Tag“. Sie ist eine tiefgreifende seelische Belastung, die Denken, Fühlen und körperliches Befinden nachhaltig beeinflusst. Häufig entsteht sie durch überlastende Lebensumstände, ungelöste innere Konflikte oder langanhaltenden Stress.

Neurologisch betrachtet sind Stress- und Belohnungssysteme im Gehirn aus dem Gleichgewicht. Seelisch sind Hoffnung, Selbstwert und Lebensfreude stark beeinträchtigt. Depression wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus: Beziehungen, Arbeit und Alltag können massiv eingeschränkt werden.

Depression kann saisonal, reaktiv als Folge belastender Lebensereignisse, oder langanhaltend auftreten.

Seelisch ist der Betroffene in einem Minus.

Was ist Burnout?

 

Burnout ist das Ergebnis chronischer Überlastung und Erschöpfung, meist in Beruf oder Pflegeaufgaben. Es geht weit über Müdigkeit hinaus: Betroffene erleben körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung, das Gefühl der Sinnlosigkeit und den Verlust der eigenen Leistungsfähigkeit. Burnout kann in eine depressive Symptomatik übergehen, wenn die Überlastung lange anhält.

 

Die Symptome sind durchaus ähnlich:

  • Anhaltende Traurigkeit oder Leere

  • Interessenverlust und Antriebslosigkeit

  • Müdigkeit und Erschöpfung, auch nach Ruhephasen

  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen

  • Gefühle von Wertlosigkeit oder Schuld

  • Rückzug aus sozialen Kontakten

  • körperliche Beschwerden ohne organische Ursache

Eher unbekannt, aber häufig, sind verborgene Formen von Depression. Sie äußern sich nicht nur in Traurigkeit, sondern in gereiztem, aggressivem oder forderndem Verhalten, Impulsivität, Eifersucht, Anhänglichkeit, Kontrollsucht, Prokrastination oder stofflichen und nichtstofflichen Süchten.
 
Solche Verhaltensweisen werden oft als Charaktereigenschaften oder narzisstische Muster interpretiert. Tatsächlich liegen ihnen depressive Grundkonflikte zugrunde – etwa der Wunsch nach Unabhängigkeit bei gleichzeitiger Angst davor.
 
Ursachen sind tiefe Verletzungen, schambehaftete Ereignisse, Abwertungen, dysfunktionale Familienstrukturen, zu frühes Erwachsenwerden, genetische Vorbelastungen und Traumata in der Kindheit und Jugend.

Tiefenpsychologische Therapie hilft, diese inneren Konflikte zu erkennen und zu bearbeiten.

Tiefenpsychologische Behandlung

Die tiefenpsychologische Therapie geht über reine Symptombehandlung hinaus. Sie untersucht unbewusste innere Konflikte, frühkindliche Erfahrungen und Beziehungsmuster, die zur Überlastung oder depressiven Entwicklung geführt haben.

Heilend wirken:

  • Verstehen der eigenen inneren Dynamik

  • Aufarbeitung unverarbeiteter Gefühle und Konflikte

  • Entwicklung von neuen Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven

  • Stärkung von Selbstwert, Ressourcen und Urvertrauen

Die Therapie unterstützt Betroffene dabei, alte Muster zu erkennen und zu verändern, das Nervensystem zu beruhigen und wieder Kontrolle über das eigene Leben zu gewinnen.

Heilung und Verarbeitung

Die Heilung verläuft in Phasen: Erkennen – Verstehen – Integrieren – Gestalten.

 

Die tiefenpsychologische Behandlung zielt nicht nur darauf ab, Symptome zu lindern, sondern langfristig eine neue Wahrnehmung und eine gestärkte Identität aufzubauen. Dazu gehört, dass Sie:
  • für sich selbst einstehen und gut für sich sorgen können

  • zulassen, dass Dinge gut sein dürfen, ohne Angst vor Verlust zu haben

  • annehmen dürfen, ohne sich dafür „verkaufen“ zu müssen

  • erleben, dass Liebe und Wertschätzung auch ohne Leistung möglich sind

  • Selbstverantwortung übernehmen und dadurch Selbstvertrauen stärken, anstatt sich selbst oder anderen die Schuld zuzuschreiben

  • seelische Schmerzen heute als weniger intensiv erleben als früher

  • Ihre Ressourcen erkennen und nutzen

  • innere Stabilität und Lebensfreude zurückgewinnen

  • innere Konflikte zukünftig selbst zu erkennen und auch aufzulösen

 

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