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Psychosomatische Belastungen

Die Sprache des Körpers verstehen

Sehr oft haben Patient:innen bereits eine lange Geschichte von Arztbesuchen hinter sich, ohne dass die Ursache ihrer Beschwerden gefunden wurde. Psychosomatische Symptome entstehen häufig durch ungelöste seelische Belastungen der Vergangenheit und Gegenwart, die nicht erkannt oder (unbewusst) verdrängt wurden.

Viele Betroffene haben gelernt, ihre Gefühle zu rationalisieren, herunterzuschlucken oder andere zu schützen. Sie haben gehört, dass sie „zu viel“ seien, nicht erwünscht oder alles alleine bewältigen müssten. Häufig kommen traumatische Erfahrungen, Verlusterlebnisse oder verdrängte Trauer hinzu, die allein durchgestanden werden mussten.

Symptome und Wahrnehmung

 

Psychosomatische Beschwerden äußern sich oft körperlich, z. B. in Schmerzen, Schwindel, Verspannungen , Allergien, Reizdarm, Neurodermitis, Autoimmunerkrankungen etc.. Körper und Gefühlsleben wirken häufig abgeschnitten, und die eigentliche Ursache – die Psyche – wird zunächst nicht erkannt. Gleichzeitig fällt es vielen schwer, Hilfe anzunehmen, sich mit anderen zu verbinden und Gefühle zu zeigen.

Therapieansatz

 

Die Aufgabe der Therapie ist es, die Sprache des Körpers zu verstehen und die Verbindung zu Gefühlen und inneren Prozessen wiederherzustellen. Ein zentrales Mittel ist hierbei Hypnose, mit der die Verbindung zwischen Körper, Gefühlen und unbewussten inneren Prozessen gestärkt wird.

Dabei ist es mir wichtig, dass ärztliche Untersuchungen fortgesetzt werden und bei Bedarf weitere Spezialist:innen hinzugezogen werden, um körperliche Ursachen auszuschließen oder abzuklären.

Ziel der Therapie

 

Ziel ist es, die ursprünglichen seelischen Belastungen zu erkennen, körperliche Symptome zu verstehen und wieder Kontakt zu den eigenen Gefühlen herzustellen. So entsteht die Möglichkeit, alte Muster aufzulösen, Selbstwahrnehmung und innere Stabilität zu stärken und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

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